Werkverzeichnis Ferdinand Gehr

Foto Max Oertli

In einem grossangelegten Projekt erarbeitet die Gehr-Stiftung, St. Gallen, das Werkverzeichnis für Ferdinand Gehr (1896-1996). In seiner über 75 Jahre dauernden Schaffenszeit hat der Rheintaler Künstler eine Vielzahl an Werken in verschiedenen Techniken erarbeitet. Neben seinen Blumenaquarellen sind es die Tempera- und Fresko-Arbeiten mit Landschaften und biblischen Themen und ganz besonders seine Arbeiten für öffentliche und private Bauten, die heute für seine Bedeutung stehen. Mit den realisierten Wand- und Deckenmalereien sowie Buntglasfenstern für Kirchenbauten wurde Gehr zu einem zentralen Neuerer der Sakralkunst in der Schweiz im 20. Jahrhundert. Seine eigenständige Bild- und Formensprachen setzte neue Massstäbe.

Der Catalogue raisonné wird alle Werke, inklusiv Zeichnungen und Skizzen des Künstlers enthalten und präsentieren. In einer ersten Phase werden alle erreichbaren Angaben zu sämtlichen Angaben gesammelt. In einem weiteren Schritt werden die Angaben komplettiert und die Werke identifiziert sowie mit zeitgemässen Abbildungen ergänzt.

Am Projekt arbeiten Franziska Gehr, Tochter des Künstler, und Samuel Reller, wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Die digitale Publikation ermöglicht eine beständige Erweiterung und Komplettierung. Geplant ist, eine erste Werkgruppe 2026 online aufzuschalten und öffentlich zugänglich zu machen.

Helfen Sie uns, Werke zu ermitteln! Haben Sie fragen zum Werkverzeichnis? Schreiben Sie uns unter: mail@gehr-stiftung.ch

Das Projekt wird unterstützt vom Lotteriefonds Kanton St. Gallen.

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